Radfahren im Winter

In Wien wurde heute eine Umfrage präsentiert, nach der ca. 23 Prozent der auch in den Sommermonaten radelnten Bevölkerung auch im Winter nicht auf ihren Drahtesel verzichten. Dabei geht es nicht hauptsächlich um Freaks, die ihrer Outdoorsportart einfach bei jedem Wind und Wetter nachkommen wollen, sondern um Menschen für die ein Fahrrad einfach ein Fortbewegungsmittel im Alltag ist.

Ich bin auch so jemand der kurze Wege in der Stadt am liebsten mit dem Fahrrad erledigt. Zugegeben in einer Kleinstadt wie der meinen ist das sicherlich um einiges leichter als in einer Großstadt wie Wien. Das gilt aber in erster Linie nur für den Sommer. Im Winter kann man nur davon träumen, dass die Radwege entsprechend geräumt und nötigenfalls auch gestreut sind. Da muss man schon froh sein, wenn alle Hausbesitzer ihrer Pflicht nachkommen und die Gehsteige entsprechend räumen.

Die Schneeräumung ist aber nicht das Hauptproblem. Sind wir uns ehrlich – wie viele Tage liegt im Winter wirklich so viel Schnee? In der Umfrage werden die Angst vor Unfällen, die Kälte und an dritter Stelle erst der Schnee genannt, warum viele Leute im Winter nicht Radfahren wollen. Und ja ich gestehe, auch ich lasse in der Kalten Jahreszeit das Fahrrad gerne allein zuhause.

Von Jahr zu Jahr investiere ich aber in eine bessere Ausrüstung und ich muss ganz ehrlich sagen, die richtige Kleidung ist das Wichtigste beim Radfahren im Winter. Richtige Handschuhe sind schon im Herbst sehr angenehm. Wenn man dann noch bereit ist einiges Geld in eine gute Jacke zu investieren hat man fast schon gewonnen. Nur gerade hier ergibt sich schon ein Problem. Jacken die super zum Radfahren sind, kosten a) eine Stange Geld und sind b) in erster Linie funktionell. Und funktionell sehen sie auch aus. Das ist generell ein Problem, dass man als Winter – oder aber auch Schlechtwetter -Radfahrer damit leben muss alles andere als top gestylt irgendwo hinzukommen.

Aussehen ist nicht alles, Gesehen werden aber schon. Ein weiteres Problem im Winter sind neben den schlechten Straßenbedingungen auch die schlechten Sichtverhältnisse. Neben einer guten und vorallem funktionierenden Beleuchtung des Fahrrades sollte auch an der Kleidung nicht mit Reflektoren gespart werden. Schon der eigenen Sicherheit wegen.

Stellt man sich gut und richtig auf das Radfahren im Winter ein, kann es durchaus den selben Spaß machen wie im Sommer. Ich jedenfalls bin motiviert so oft es geht auch im Winter das Fahrrad zu nutzen und halte euch hier am Laufenden, wie es mir dabei geht.

 

 

fth

fth steht für Franz T. Hauser: ist Mitte 30 und lebt in der kleinen Oststeirischen Bezirksstadt Weiz. Er arbeitet freiberuflich an diversen Softwareprojekten und beschäftige mich nebenbei noch mit Dingen wie, "grünem" Lebensstil, guten Filmen, Politik und was sonst noch alles in seinem Gehirn herumgeistert ...

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